Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 5. Februar 2016

Dampf ablassen

Hallo ihr Lieben,

bitte entschuldigt, dass es hier grade wieder so ruhig ist. Ich komme einfach nicht zum Bloggen. Auf Instagram tut sich da etwas mehr, aber für den Blog fehlt mir einfach die Zeit.

Trotzdem muss ich jetzt einfach mal Dampf ablassen. Ich war heute wieder bei meiner Psychologin und der Termin hat mich dermaßen aufgewühlt und die Emotionen von traurig bis wütend hochkochen lassen, dass ich mich langsam frage, ob ich wirklich auf dem richtigen Weg bin.

Ich muss dazu sagen, dass ich seit einigen Jahren diverse unergründbare körperliche Beschwerden habe, die alle auf die psychologische Ebene geschoben werden. Deshalb habe ich mich im Herbst zu einer Therapie entschieden, in der Hoffnung, endlich wieder "normal" zu werden. Aber es geht keinen Schritt vorwärts.

Heute z. B. habe ich ihr erzählt, dass mich der Fasching tierisch nervt. Ich habe damit einfach nicht viel am Hut, aber im Kindergarten usw. gibt es da einen regelrechten Marathon. Das ging schon letzten Freitag los, die ganze Woche über, gestern hatte meine Tochter sogar drei Faschingsfeiern hintereinander und am Montag ist voraussichtlich Schluss. Mir persönlich ist das zu viel und natürlich will das Kind nicht jeden Tag im gleichen Kostüm gehen. Mal abgesehen davon, dass das auch kein Kostüm überleben würde und sie auch die einzige wäre, die immer im selben Kostüm kommt. Klar nervt mich das, ich habe ihr nun ein Kostüm gekauft, eins genäht und eins vom letzten Jahr nochmal angezogen. Reicht und ist in meinen Augen noch vertretbar. Jedenfalls sagt die Dame zu mir, dass ich das ja nicht mitmachen muss. Das sei ja meine Entscheidung. Dann soll ich eben meine Tochter daheim lassen usw. Hallo? Ich habe doch auch irgendwo eine Verpflichtung meinem Kind gegenüber. Sie freut sich drauf, sie möchte das alles mitmachen, sie ist nur einmal Kind. Und ich mache sie doch auch zum Außenseiter. Das wollte die Frau aber nicht einsehen. Ich kann doch nicht nur auf mich kucken und alle anderen damit vor den Kopf stoßen. Sehe ich das so falsch???? Wenn ich meiner Tochter eine ganz normale Kindheit ermögliche?

Aber das war ja nur ein Punkt. Sie wollte dann von mir wissen, wo denn generell mein Problem ist. Sie weiß immer noch nicht, wo sie bei mir ansetzen soll. Entschuldigung, aber wenn ich das wüsste, wäre ich nicht bei ihr. Ich habe doch diesen Weg eingeschlagen, um mir Hilfe zu holen. Wenn ich mein Problem kennen würde, würde ich es ändern. Aber ich weiß es doch selbst nicht. Ich überlege, reflektiere, probiere aus usw. Seit Jahren. Ich nehme doch nicht professionelle Hilfe in Anspruch, weil ich das grade so lustig finde. Es ist doch ihre Aufgabe, mir zu helfen. Oder bin ich da komplett schief gewickelt? Ich meine, dass sie nicht mit dem Finger schnippt und meine Welt ist wieder in Ordnung ist mir klar. Dass ein gewaltiges Stück Arbeit vor mir liegt und meine Mithilfe unbedingt nötig ist, weiß ich selber. Und dass das nicht von heute auf morgen geht ist auch logisch. Aber wenn ich alles alleine rausfinden muss, dann kann ich auch daheim bleiben und überlegen. Das macht mich im Nachhinein wütend.

Ich erzähle so viel von mir. Situationen, die mich belasten. Situationen, in denen es mir besser geht. Momente, in denen ich das Gefühl habe, dass ich schon etwas gelernt und mich weiterentwickelt habe. Ich rede und rede und rede. Gebe Dinge preis, die sonst niemand weiß. Offenbare meine Gedankengänge, meine Überlegungen, meine Reaktionen, Gefühle, Beschwerden, Ängste usw. Und wir kommen einfach nicht weiter. Im Gegenteil. Zum Abschied sagte sie mir dann, dass sie jetzt selber ganz aufgeregt sei. Ich hätte sie mit meiner aufgeregten Art angesteckt. Na vielen Dank auch!

Ganz ehrlich. Das war ein Schlag ins Gesicht für mich. Ich wurde total traurig und wollte gar nicht nach Hause. Wollte mich verstecken, verkriechen, in Luft auflösen. Bin ich denn so furchtbar? Gehe ich allen Leuten nur auf den Wecker? Dann gehe ich am Besten gar nicht mehr unter Leute, verkrieche mich daheim, halte die Klappe und tue nur noch, was nötig ist. Dann kann ich niemanden nerven und muss mich nicht für mich schämen. Ich bin erstmal eine halbe Stunde durch die Fußgängerzone gelaufen, weil ich nicht nach Hause wollte. Und daheim bin ich dann erstmal für zwei Stunden im Bett verschwunden und hab geheult. Und jetzt bin ich immer noch traurig, wobei inzwischen eine ordentliche Portion Wut dazu gekommen ist.

Habe ich falsche Vorstellungen an die Therapie? Fehlt mir die Bereitschaft, zum kompletten Egoisten zu werden? Ist das das Ziel? Aber wenn, will ich das? Ich habe das Gefühl, dass ich mich immer weiter von meinem Ziel entferne, statt mich zu nähern. Ich mache Rückschritte, statt nach vorne zu gehen. So viele Gedanken, Zweifel, Ängste, Gefühle kreisen hier gerade unaufhörlich in meinem Kopf und ich komme einfach nicht zur Ruhe.

Seid ganz lieb gegrüßt
Leandra

Samstag, 2. Januar 2016

Willkommen 2016

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen guten Start in das neue Jahr! Möge es ein gutes werden. Voller Gesundheit, Frieden, Glück und Liebe! Rückblickend kann ich sagen, dass das alte nicht schlecht war. Es war nicht so gut, wie ich es mir gewünscht hätte, aber es hatte einige Lernaufgaben im Gepäck, die ich bisher recht gut gemeistert habe. Natürlich gab es Momente, in denen ich kurz vorm Verzweifeln war. Aber es waren immer Menschen da, die mich aufgefangen und aufgemuntert haben. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin gespannt, was das Neue Jahr für mich bereit hält.

Bereits an Jul habe ich meinen Begleiter für die Rauhnächte und das neue Jahr gezogen. Dieses Jahr habe ich mich wieder für die Krafttier-Karten entschieden, weil ich die einfach sehr mag und ich einen engen Bezug zu Krafttieren habe. Außerdem begleiten mich die Botschaften des Naturgeister-Orakels, wo ich sowohl eine Jahreskarte, als auch jeden Monat eine Monatskarte gezogen habe. Zusätzlich ziehe ich während der Rauhnächte für jeden Monat eine Bachblüte, die mich unterstützen wird. Das war eine spontane Eingebung und ich finde es bisher sehr stimmig zu den anderen beiden Karten.

Nun aber zu meinen neuen Begleitern. Meine Jahreskarte ist der Panther/Leopard. Er ist ein Schutztier und Führer der Schattenarbeit, was bei mir ja sehr gut passt, da ich mich mit meinen Schatten noch sehr beschäftigen muss, um endlich heilen zu können. Er lehrt uns, auf die innere Stimme zu hören und zeigt, wie wenig wir wirklich brauchen. Er lehrt uns, mit Energien zu haushalten und zeigt die Kraft, die in Entspannung, Ruhe und Geduld liegen. Er lässt uns alles mitbekommen, hält uns aber aus dem heraus, was uns nichts angeht. Diese Aspekte finde ich für mich sehr wichtig und sind auch genau das, was ich lernen muss.



Passend dazu lautet die Botschaft aus dem Naturgeister-Orakel "Öffne dein Herz". Öffne dein Herz und lasse zu, dass die Liebe, die Freude, Gelassenheit, neue Energie, Leidenschaft und vollkommenes, unerschöpfliches Glück schenkt.


Die beiden Karten vermitteln mir ein sehr gutes Gefühl, für das neue Jahr. Es wird noch einiges an Arbeit auf mich zukommen, das weiß ich und bin da auch schon auf dem richtigen und wichtigen Weg für mich. Auf jeden Fall finde ich sie sehr stimmig und sie passen wunderbar zueinander.

Außerdem habe ich zu Jul 13 Wünsche auf Zettel geschrieben, von denen ich jede Rauhnacht einen verbrenne und der höheren Macht übergebe, die sich darum kümmern wird. Das habe ich schon letztes Jahr gemacht und ich finde diese Variante sehr schön.

Ich persönlich bin niemand, der sich für´s neue Jahr viele Vorsätze vornimmt. Ich lasse alles auf mich zukommen, es kommt ja sowieso immer alles anders. Ein paar Ziele habe ich dennoch. Ich möchte heilen, möchte mir selbst gegenüber achtsamer sein, mehr Paarzeit mit meinem Partner verbringen. Außerdem endet im Juni meine Elternzeit und der Kleine kommt im Herbst in den Kindergarten. Deshalb muss/möchte ich ab Oktober wieder arbeiten gehen. Ich gehe davon aus, dass das nicht ganz einfach werden wird. Ich bin dann 6 Jahre aus dem Berufsleben raus, in die alte Firma möchte ich auf keinen Fall zurück und zudem möchte ich nur 12 - 15 Stunden arbeiten gehen. Unter diesen Voraussetzungen bin ich nicht gerade der gefeierte Star auf dem Arbeitsmarkt, aber auch das werden meine Helfer richten.

Startet gut ins neue Jahr, füllt es mit Liebe, Lachen und viel Freude und vertraut euren Spirits.

Alles Liebe
Leandra

Freitag, 6. November 2015

Mit Liebe loslassen

Hallo ihr Lieben,

Loslassen ist bei mir gerade ein riesengroßes Thema. Es gibt in meinem Leben noch einige unverarbeitete Dinge, die ich endlich loslassen muss um mich endlich nach vorne zu orientieren und mich auch komplett darauf einzulassen. Gerade jetzt zu Samhain spüre ich dies wieder verstärkt. Auch in meiner Samhain-Legung wurde ich nochmal darauf hingewiesen, mich von alten Mustern zu trennen.

Um aktiv an mir zu arbeiten, beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit der Klopftechnik EFT. Hier und hier könnt ihr euch die Methode genauer anschauen. Ich habe mir dazu ein gutes Buch gekauft, nach dem ich arbeite.

Heute Abend hatte ich den Drang, mich aufgrund meiner Erkältung eine halbe Stunde hinzulegen. Als ich im Bett war, hatte ich plötzlich das Gefühl, noch ein paar Dinge "abzuklopfen". Als ich so dabei war, wurde ich immer ruhiger und auf einmal schossen mir verschieden Dinge in den Kopf. Kann ich die Ruhe mit mir aushalten? Wie kann ich die Zeit mit mir genießen? Kann ich aus mir selbst Kraft schöpfen? Wo sitzt meine Kraftquelle? Ich hatte dann ganz stark das Gefühl, dass diese Kraftquelle mein Herz ist und konzentrierte mich darauf. Ich nahm mein Herz ganz stark als Energie wahr und sah es vor meinem inneren Auge wie einen geschliffenen Kristall, der frei im Raumschwebt, sich dreht und das darauf fallende Licht in allen Farben des Regenbogens reflektiert und dieses Licht in bunten Strahlen wieder aussendet. Ich spürte plötzlich ganz viel Liebe, die ich als goldenen Strahl wahr nahm. Und auf einmal hatte ich das Bedürfnis, alle Menschen, die in der Vergangenheit bei mir ihre (negativen) Spuren hinterlassen haben, in dieses goldene Licht einzuwickeln.

Es handelt sich dabei um Menschen, mit denen ich sozusagen noch eine Rechnung offen habe. Sie haben mir weh getan, mich verletzt, gedemütigt und diese Konflikte wurden nie bereinigt. Aufgrund dessen schwirren sie hier immer noch als negative Energien rum und holen mich ständig wieder ein. Sie lassen mich nicht los und kosten mich wahnsinnig viel Kraft. Die einen mehr, die anderen weniger.

Ich stellte mir also jede Person einzeln vor, ließ die schönen Momente nochmal Revue passieren, ließ die Liebe einfach so fließen, wünschte ihnen nur das Beste, wickelte sie in diesen goldenen Lichtstrahl aus Liebe ein und sie schwebten wie eine goldene Spindel davon. Allerdings blieben sie noch in einer gewissen Höhe stehen und warteten quasi auf die anderen. Bei zwei Personen fiel es mir ungemein schwer, für sie meine Liebe fließen zu lassen. Die Narben sitzen einfach wahnsinnig tief und ich konnte ihnen einfach nicht vergeben. Letztendlich habe ich es aber geschafft, auch wenn es nur mit einem kleinen Trick funktioniert hat. Ich stellte mir einfach vor, wie dankbar ich wäre, wenn ich sie endlich loslassen können würde und wie wichtig das für mich wäre. Für diesen Gedanken hatte ich dann ganz viel Liebe und konnte diese Personen ziehen lassen. Als dann alle "eingewickelt" waren, schwebten sie alle gemeinsam davon.

Um mich zu schützen, habe ich dann gleich eine imaginäre Schutzblase um mich gehüllt, sie mit Spiegeln umstellt und noch für jede Himmelsrichtung einen Wächter davorgestellt, damit ich von diesen negativen Energien geschützt bleibe.

Ich weiß nicht, woher der Impuls für mein Tun kam, aber ich fühlte mich danach wahnsinnig leicht, frei und ruhig. Fast wie eine Feder, die sanft im Wind schaukelt. Ein wunderbares Gefühl. So habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Ich muss aber dazu sagen, dass auch irgendetwas fehlt. Stellt euch vor, ihr habt ganz lange einen schweren Rucksack getragen. Der wird euch plötzlich abgenommen. Ihr habt das Gefühl, dass etwas fehlt, trotzdem seid ihr erleichtert, weil diese schwere Last weg ist. Genauso fühlt sich das an.

Zum Abschluss möchte ich die Namen der Personen nun noch auf einen Zettel schreiben, die Zettel verbrennen und die Asche mit Salz und Schutzkräutern als Schutzkreis um das Haus herum verstreuen.

Was für ein wunderbares Erlebnis. Ich bin immer noch total geflasht und hoffe, dass es so weiter geht. Es gibt noch so einiges los zu lassen. Aber ein erster Schritt ist gemacht und eine große Last wurde mir genommen.

Habt einen schönen Abend
Leandra

Dienstag, 13. Oktober 2015

Nichts kommt einfach so

Hallo ihr Lieben,

als ich heute Nacht von einer Sitzung nach Hause gefahren bin, hatte ich viel Zeit, um meinen Gedanken mal wieder ungestört nachzuhängen. Ich habe mich gefragt, was mein momentaner Gesundheitszustand mir sagen will. Schließlich hat alles im Leben einen Grund. Leider verstehen wir das oft nicht und wollen es vielleicht auch gar nicht.

In meinem Fall konnte bisher zu sämtlichen Beschwerden keine Ursache gefunden werden, was mich einerseits zwar freut, weil ich gesund zu sein scheine. Andererseits fühle ich mich nicht so und es bleibt auch die Angst, dass irgendwo noch etwas Unentdecktes schwelen könnte. Deshalb möchte ich alle Eventualitäten ausschließen und renne gerade von einem Arzt zum Nächsten. Ich muss dazu sagen, dass ich Arztbesuche hasse. Ich komme mir vor wie ein Hypochonder und es kostet mich jedes Mal eine Riesenüberwindung, einen neuen Termin auszumachen und laufend beim Hausarzt auf der Matte zu stehen. Mir ist das regelrecht peinlich. Aber ich weiß auch, dass ich es mir selbst wert sein muss, dass ich mich um mich kümmere. Ich möchte mich nicht mit den Gegebenheiten abfinden, dafür bin ich zu jung. Ich möchte die Zeichen meines Körpers ernst nehmen und mich darum kümmern. Das bin ich mir schuldig.

Was aber ist die Lektion aus der ganzen Sache? Geht es hier um Selbstliebe? Achtsamkeit? Konsequenz? Wahrnehmung? Heute Nacht habe ich viel darüber nachgedacht. Ich weiß mittlerweile, dass bei mir in allen Punkten Defizite da sind, an denen ich arbeiten muss. Auch das muss ich mir wert sein.

Das ist für mich eine ungewohnte Erfahrung, weil ich mich normalerweise immer erst um Andere kümmere und ich selbst erst ganz weit hinten komme. Aber alles hat einen Sinn und auch diesen Teil meines Weges gilt es anzunehmen und daraus zu lernen.

Habt einen schönen Abend
Leandra