jetzt ist der Februar schon eine Woche alt und ich habe immer noch keinen Post gemacht. Jetzt aber schnell.
Der Januar war wieder vollgepackt bis obenhin. Aber trotzdem haben mein Mann und ich unser Vorhaben in die Tat umgesetzt und einen ganzen Tag in der Therme verbracht. Das war so schön. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass es schon den halben Tag gedauert hat, bis wir beide im Entspannungsmodus angekommen waren. Wir sind das einfach nicht mehr gewohnt.
Mein Yogakurs hat begonnen und ich liebe ihn. Ich fiebere jedem Termin so entgegen und komme sowas von tiefenentspannt nach Hause. Es ist definitiv was anderes, als Yoga daheim von der DVD zu machen. Das war die beste Entscheidung überhaupt. Trotzdem hatte ich auch im Januar mit einigen körperlichen Beschwerden zu kämpfen. Zudem hat mich noch eine ordentliche Erkältung erwischt, die aber zum Glück schnell überwunden war.
Eine Woche lang hatten wir sogar richtig schönen Schnee, den wir ordentlich ausgenutzt haben und jeden Tag beim Rodeln waren. Leider hielt das Vergnügen nur kurz. Schon komisch dieses Jahr. Schon mehrfach habe ich gelesen, dass andere auch so empfinden, wie ich. Es ist irgendwie alles ziemlich verschoben.
Zum Imbolc feiern bin ich leider nicht gekommen. Evtl. hole ich das die Tage noch in abgespeckter Form nach, aber nur mal schnell und unter Zwang macht das auch keinen Sinn. Die Energie muss schon passen.
Nun aber zum Februar. Meine Begleiter sind wieder sehr interessant und ich bin gespannt, was alles auf mich zukommen wird. Die ersten Ereignisse sind bisher sehr aufwühlend. Mein Krafttier für Februar ist der Hase/das Kaninchen und steht für Herzensliebe. Er möchte, dass ich dem feinen, zarten, liebevollen und vertrauensvollen Teil in mir Beachtung schenke, um eine Botschaft zu empfangen. Ich soll meine Liebe nicht im Alltag untergehen lassen, sondern sie bewusst pflegen. Die Liebe zu anderen und zu mir selbst. Kleinigkeiten lassen das Herz aufgehen. Mit Liebe lässt sich der Alltag besser meistern. Außerdem steht der Hase für die Erneuerung der Lebensenergie. Er zeigt mir, welche Kräfte in meinem Inneren schlummern, wie ich diese Kräfte richtig nutze und so reichlich Ernte und Fülle in mein Leben bringe. Ich soll mich den Widerständen völlig hingeben, nur so kann ich sie auflösen. Nicht, indem ich dagegen kämpfe. Zu lieben bedeutet, Angst zu verlieren. Die Karte passt wunderbar. Ich muss die Dinge tatsächlich liebevoller betrachten, um wieder Freude zu spüren. Ab und zu mache ich mir das bewusst und dann klappt es recht gut. Aber diese Momente sind einfach noch zu selten. Vielleicht sind die Differenzen mit meiner Therapeutin ja auch mit den Widerständen gemeint.
Meine Botschaft aus dem Naturgeister-Orakel lautet diesen Monat "Reiche Ernte". Ich habe Zugang zur unerschöpflichen Quelle der Liebe und der Unterstützung, die Mutter Erde zur Verfügung stellt. Nichts beschränkt diesen Zugang. Ich muss nur zulassen, die Fülle in mein Leben zu lassen. Dies wird meine Sicht der Dinge verändern.
Und dann wäre da ja noch meine Bachblüte. Hier habe ich Elm gezogen, die Verantwortungsblüte. Sie leitet mich aus der Selbstwertkrise zur inneren Zuversicht. Die Affirmationen dazu lauten
Ich tue, was ich kann.
Ich bekomme Hilfe.
Ich schaffe es.
Im Februar stehen wieder einige Aufgaben und Wünsche auf meinem Plan
- Vereinsdinge müssen noch bearbeitet werden
- den Fasching hinter mich bringen
- Imbolc würde ich gerne noch nachfeiern
- meine Weihkorbdecke möchte ich sticken
- wieder jede Woche zum Yoga gehen
- Zeit für mich alleine haben
- mein Mann ist ein Wochenende weg
- wieder etwas "leichter" kochen
- mal wieder eine Biokiste bestellen
- mehr Bewegung in der Natur
- nochmal zur Osteopathin gehen
- einen Arzttermin machen
- Sitzung vom Elternbeirat
- schon ein paar Sachen für Ostern überlegen
- mit der Tochter zur U9
Das reicht vorerst mal. Wie immer wird noch einiges anderes auf mich zukommen.
Liebe Grüße
Eure Leandra


