was war das nur für ein Dezember. So voll gepackt und stressig. Jedes Jahr arbeite ich darauf hin, dass ich mit allem Anfang Dezember durch bin und wir einen ruhigen Advent haben. Aber durch den Geburtstag meiner Tochter kommt das alles Durcheinander. Zumal dieses Jahr 4mal gefeiert wurde. Zuerst vormittags im Kindergarten, dann nachmittags mit den Opas und Opa, am Wochenende kam die Patin mit Familie zu Besuch (ungeplant) und dann folgte noch der Kindergeburtstag mit den kleinen Gästen. Eigentlich habe ich alles recht entspannt geplant und es war auch nie sehr aufwendig, aber trotzdem kostet es Kraft, Zeit und geistige Energie, sodass mir im Endspurt an Heiligabend fast die Kraft ausging. Die beiden Feiertage waren wir eingeladen, die Oma und Opas wollten die Enkel ja auch beschenken. So hatte ich da eigentlich auch keine Arbeit, aber die Besuche sind eben auch nicht nur entspannend. Dafür haben wir die restliche Zeit sehr entspannt verbracht und so langsam kommt meine Energie wieder zurück. An der Stelle muss ich meinen Mann sehr loben, der mir in seinem Urlaub viel abnimmt, oft die Kinder schnappt und mir etwas Freizeit verschafft, obwohl er sie selbst nötig hätte.
Nach Weihnachten haben wir mit den Kindern unsere geplante Waldweihnacht gemacht. Dazu haben wir bereits vor Heiligabend Vogelfutter in Muffinformen und Plätzchenausstecher gegossen. Im Herbst haben wir Nüsse, Eicheln und Kastanien gesammelt, die wir mitgenommen haben und ein paar Äpfel haben wir auch auf Stöckchen gespießt und den Tieren gebracht. So sind wir also nach Weihnachten los und haben alles an drei Stationen im Wald verteilt und den Tieren so auch noch eine Freude gemacht. Außerdem habe ich meine aufgeladenen Kristalle einem kleinen Bach übergeben, der jetzt die Liebe darin in die Welt tragen darf. Die Kinder waren mit Freude und Eifer dabei. Sogar unsere Nachbarin, die wir auf dem Weg getroffen haben, hat sich uns angeschlossen und fleißig Futter verteilt. Das hat wirklich Spaß gemacht und wir sind uns alle einig, dass wir das im nächsten Jahr wieder machen werden. Vielleicht passt ja dann das Wetter noch ein bisschen besser. Es ist einfach noch sehr mild. Von der Natur habe ich einen wunderbaren Dank erhalten. Zum einen durfte ich einen vermoosten Baumstumpf in Herzform entdecken und zum Anderen durfte ich mir Lärchenharz mitnehmen. Ich wäre fast daran vorbei gelaufen, aber irgendwie hat mich etwas umsehen lassen.Wie ich schon geschrieben habe, habe ich für die Rauhnächte und 2016 einen neuen Begleiter gezogen. Als ich mein Ritual zur ersten Rauhnacht begangen habe, habe ich draußen einen Fuchs bellen gehört. Der Fuchs war ja mein Krafttier im letzten Jahr. Auf diese Weise hat er sich wohl von mir verabschiedet.
Mein Begleiter für Januar ist, wie schon im November, das Schwein. Es mahnt mich, auch mal die "Sau rauszulassen". Es gibt mir die Kraft, meine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, Verletzungen zu heilen und meine Kraft zu entfalten. Zudem schenkt es mir Ausdauer, Durchhaltevermögen und lehrt mich, die Balance zwischen Geben und Nehmen. Ich kann mir ein glückliches Leben selbst erschaffen, es liegt in meiner Hand. Außerdem lässt es mich meinen Mittelpunkt finden, lehrt mich Stabilität, Halt und Kraft aufzubauen und zu behalten und fordert mich auf, das Glück in meinem Leben zu sehen. Ich bin sehr dankbar für diese Karte und werde noch mehr darauf eingehen und an mir arbeiten.
Meine Botschaft aus dem Naturgeister-Orakel lautet "Das große Ganze". Ich kann nicht alle Eventualitäten berücksichtigen, sonst verrenne ich mich in Einzelheiten. Lösungen finden sich, wenn ich das Problem aus einer anderen Perspektive betrachte. Vor lauter Gedanken machen, verpasse ich das Wesentliche. Ich finde, das passt sehr gut zum Schwein. Den Fokus auf die kleinen Dinge lenken, sie annehmen und darin das Glück erkennen.
Zu diesen Karten habe ich noch eine Bachblüten-Karte gezogen, die mich in diesem Monat unterstützen wird. Im Januar ist dies "Star of Betlehem", die Trostblüte. Sie hilft mir, aus meiner Starre zu erwachen, wieder ins Licht zu treten und die Fülle des Lebens zu erkennen. Ich mag die Affirmationen von Mechtild Scheffer dazu sehr, die hier lauten:
Ich empfinde!
Ich atme!
Ich lebe!
Alle drei Karten passen in meinen Augen wunderbar zusammen und lassen mich meine Aufgabe für diesen Monat klar erkennen. Schauen wir mal, was im Januar noch so alles ansteht.
- Meine Mama hat Geburtstag
- Meine Oma hätte Geburtstag, die letztes Jahr leider verstorben ist
- Es gibt einige Vereinsdinge abzuarbeiten
- Der Fasching beginnt heuer sehr früh, ich brauche Kostüme für die Kinder
- Mein Yogakurs beginnt
- Einige Arzttermine stehen wieder an
- Die Nachbesprechung vom Basarteam findet statt
- Ich möchte wieder ein bisschen nähen
- Für Ostern möchte ich eine Weihkorbdecke sticken
- Zeit für mich finden
- Evtl. möchte ich nächste Woche die Kinder zum Opa bringen und einen ganzen Tag mit meinem Mann alleine verbringen
Ich denke, das reicht erst Mal. Es kommen sowieso noch einige ungeplante Dinge dazwischen, die auch noch Energie brauchen.
Habt einen schönen Tag
Eure Leandra

Ich wünsche Dir erstmal ein kraftvolles, glückliches, gesundes und segenreiches neues Jahr 2016 - auf ein Neues! :)
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